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Lernprozess

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Lexikon

Begriff Definition
Lernprozess
Lexikon - Glossar Zauggs Zettelkasten
Zauggs Idee dazu
 

 

Duden (Universal-, Herkunfts-, Bedeutungs-, Fremdwörterbuch)

Lẹrn|pro|zess, der:

  • (Psychologie, Pädagogik) Vorgang des Lernens.
  • (bildungssprachlich) Prozess, bei dem jemand durch Erfahrungen, Erleben usw. Einsichten gewinnt, Zusammenhänge begreift und daraus lernt:
    sich in einem [langwierigen, schwierigen] Lernprozess befinden.

 

Pro|zess [pro'tsɛs], der; -es, -e:

  • gerichtliches Verfahren zur Entscheidung eines Rechtsstreits: der Prozess Meyer gegen Schulze wird wieder aufgerollt; der Prozess wird von einem erfahrenen Richter geleitet.
    SYN Verhandlung.
    ZUS Arbeitsprozess, Indizienprozess, Mordprozess, Schauprozess, Scheidungsprozess, Strafprozess, Zivilprozess;
    [mit jemandem, etwas] kurzen Prozess machen: (umgangssprachlich) energisch, rasch, ohne große Bedenken und Rücksicht auf Einwände [mit jemandem, etwas] verfahren.
  • über eine gewisse Zeit sich erstreckender Vorgang, bei dem etwas entsteht oder abläuft: ein chemischer Prozess; der Prozess des Alterns findet ganz allmählich statt.
    SYN Ablauf, Entwicklung, Verlauf.
    ZUS Alterungsprozess, Entwicklungsprozess, Heilungsprozess, Lernprozess, Produktionsprozess, Reifungsprozess, Zersetzungsprozess.
 

Wikipedia

Unter Lernen versteht man den absichtlichen (intentionales Lernen) und den beiläufigen (inzidentelles und implizites Lernen) Erwerb von Wissen und Fertigkeiten. Der Lernzuwachs kann sich auf intellektuellem, körperlichem, charakterlichem oder sozialem Gebiet ereignen. Aus lernpsychologischer Sicht wird Lernen als ein Prozess der relativ stabilen Veränderung des Verhaltens, Denkens oder Fühlens aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnenen Einsichten und des Verständnisses (verarbeiteter Wahrnehmung der Umwelt oder Bewusstwerdung eigener Regungen) aufgefasst. Die Fähigkeit zu lernen ist für Mensch und Tier eine Grundvoraussetzung dafür, sich den Gegebenheiten des Lebens und der Umwelt anpassen zu können, darin sinnvoll zu agieren und sie gegebenenfalls im eigenen Interesse zu verändern. So ist für den Menschen die Fähigkeit zu lernen auch eine Voraussetzung für ein reflektiertes Verhältnis zu sich, zu den anderen und zur Welt. Die Resultate des Lernprozesses sind nicht immer von den Lernenden in Worte fassbar (implizites Wissen) oder eindeutig messbar.

Autor - Fritz Zaugg
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